Prompt-Workshop

Erstelle stärkere Szenen mit Kling AI-Prompts

Kling AI-Prompts funktionieren am besten, wenn sie zu deiner bisherigen Planung, Skripterstellung und Überarbeitung von Videos passen. Beginne mit einem konkreten Szenenbriefing und verwandle es anschließend in einen Prompt, der dem Modell hilfreiche Anweisungen gibt, ohne es zu überladen.

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Behalte deinen Workflow bei

Verwende Kling AI, sobald die Idee klar ist, aber bevor du Zeit in detaillierte Storyboards, Shotlists oder den finalen Schnitt investierst. Der Prompt wird zu einer kompakten Brücke zwischen deiner kreativen Absicht und einem ersten visuellen Entwurf.

Drei nützliche Durchläufe

Vorher/Nachher

Ein zuverlässiger Prompt entwickelt sich meist in wenigen Durchläufen von einer einfachen Absicht zu sichtbaren Details. Füge nur Informationen hinzu, die verändern, was auf dem Bildschirm erscheint oder wie sich die Kamera verhalten soll.

  1. 1

    Benenne das visuelle Motiv

    Gib zuerst an, wer oder was wichtig ist, einschließlich Aussehen, Umgebung, Tageszeit und der einen Handlung, auf die der Betrachter achten soll.

  2. 2

    Gestalte die Bewegung

    Füge Kamerarichtung und Bewegung des Motivs mit einfacher Sprache hinzu, zum Beispiel langsames Heranfahren, seitliche Kamerafahrt, ziehender Rauch oder im Wind bewegter Stoff.

  3. 3

    Lege den Look fest

    Beende den Prompt mit Stimmung, Beleuchtung, Realismus, Bildausschnitt oder Seitenverhältnis. Halte die finale Version lesbar genug, um sie nach dem ersten Ergebnis zu überarbeiten.

Von vage zu visuell

Spezifikation des Ergebnisses

Der Unterschied zwischen einem schwachen und einem nützlichen Prompt liegt oft in der Spezifität, nicht in der Länge. Die Vorher-Version benennt eine Idee; die Nachher-Version gibt dem Generator beobachtbare Auswahlmöglichkeiten.

  • Vorher: grobe Idee
  • Nachher: produktionsreife Vorgabe

Füge Details hinzu, die sich auf die Aufnahme auswirken, nicht dekorative Formulierungen.

Ein einfaches Konzept für ein filmisches Landschaftsvideo
Ein detailliertes Konzept für ein filmisches Landschaftsvideo mit definierter Bewegung und Beleuchtung

Aufbau eines Prompts

Spezifikation des Ergebnisses

Verwende diese einfachen Maßstäbe als Checkliste für den Entwurf. Sie sind keine starren Grenzen, sondern helfen dir zu erkennen, ob ein Prompt genügend Vorgaben enthält, um einen aussagekräftigen ersten Entwurf zu erzeugen.

1 Wähle das Hauptmotiv, bevor du sekundäre Details hinzufügst.
1 Motiv
2 Gib dem Motiv eine klare Bewegung oder ein klares Verhalten, das priorisiert werden soll.
1 Handlung
3 Kombiniere Szene, Bewegung und Ausarbeitung zu einem ausgewogenen Prompt.
3 Ebenen
4 Lege ein Bildformat fest, wenn der Clip für eine bekannte Veröffentlichungsplattform bestimmt ist.
16:9

Vergleich beim Erstellen

Spezifikation des Ergebnisses

Verwende die linke Spalte, wenn du noch verschiedene Möglichkeiten erkundest. Verwende die rechte Spalte, wenn du einen Prompt möchtest, der sich leichter bewerten, überarbeiten und für ähnliche Aufnahmen wiederverwenden lässt.

1

Motiv

Lockeres Konzept

Eine Frau in einer Stadt

Strukturierter Prompt

Eine Straßenfotografin in einem gelben Regenmantel

2

Umgebung

Ungefähres Konzept

Eine belebte Straße

Strukturierter Prompt

Eine neonbeleuchtete Seitenstraße in Tokio nach starkem Regen

3

Aktion

Ungefähres Konzept

Herumgehen

Strukturierter Prompt

Sie geht auf die Kamera zu und überprüft dabei eine Vintage-Kamera

4

Kamera

Ungefähres Konzept

Filmische Einstellung

Strukturierter Prompt

Langsame Handkamera-Tracking-Aufnahme auf Brusthöhe

5

Beleuchtung

Ungefähres Konzept

Stimmungsvoll

Strukturierter Prompt

Spiegelungen von pinkfarbenen und blauen Schildern, weiches diffuses Fülllicht

6

Bewegungsdetails

Ungefähres Konzept

Menschen bewegen sich

Strukturierter Prompt

Im Hintergrund gehen Menschen mit Regenschirmen vorbei, während Pfützen unter den Schritten Wellen schlagen

7

Ausgabecharakter

Lose Idee

Realistisches Video

Strukturierter Prompt

Kinematografischer Realismus, natürliche Bewegung, geringe Tiefenschärfe

Kenne die Grenzen

Spezifikation für das Ergebnis

Gutes Prompting verbessert die Regie, kann aber nicht jede Quelle von Variationen beseitigen. Betrachte die erste Generierung als visuellen Entwurf und halte einen praktikablen Überarbeitungsweg bereit.

  • Exakter Text kann abweichen

    Schilder, Beschriftungen, Untertitel und kleine Schrift können inkonsistent erscheinen, selbst wenn der Wortlaut klar beschrieben ist.

    LösungFüge den Text während der Bearbeitung hinzu oder verwende eine saubere Plate und füge die finale Typografie anschließend als Compositing hinzu.

  • Komplexe Aktionen können fehlschlagen

    Schnelle Handbewegungen, Interaktionen in Menschenmengen und mehrere gleichzeitige Aktionen können zu unbeholfenen Übergängen oder Kontinuitätsfehlern führen.

    LösungVereinfache die Aufnahme, isoliere die Hauptaktion und erstelle eine Sequenz aus kürzeren Clips.

  • Kontinuität der Figur ist nicht garantiert

    Die Kleidung, das Gesicht oder die Proportionen einer Person können sich zwischen Generierungen oder einzelnen Aufnahmen verändern.

    LösungHalte Referenzdetails konsistent und nutze Image-to-Video- oder Bearbeitungstools, wenn Kontinuität wichtig ist.

  • Lange Prompts können miteinander konkurrieren

    Eine überfüllte Liste aus Kamerabegriffen, Stimmungen, Objekten und Aktionen kann die Hauptidee weniger deutlich machen.

    LösungSetze Motiv und Aktion an den Anfang und entferne anschließend jedes Detail, das sich nicht auf das gewünschte Bild auswirkt.

Prompt-Fragen

Szenario-FAQ

Diese Antworten konzentrieren sich auf die praktische Frage hinter Suchen nach guten Prompts: Wie schreibt man Anweisungen, die klar, visuell und leicht zu verbessern sind?

Gute Prompts beschreiben das Motiv, die Umgebung, die Handlung, die Kamerabewegung und den visuellen Look klar. Zum Beispiel: „Ein roter Fuchs überquert im Morgengrauen eine verschneite Wiese, langsame seitliche Kamerafahrt, sichtbarer Atem, weiches goldenes Licht, filmischer Realismus.“

Verwende genügend Details, um festzulegen, was der Betrachter sehen soll und wie sich die Aufnahme bewegen soll, aber vermeide es, unzusammenhängende Anweisungen aneinanderzureihen. Beginne mit dem Motiv und der Handlung und füge Umgebung, Kamera, Beleuchtung und Stil nur dort hinzu, wo sie die Szene unterstützen.

Beschreibe Bewegungen als beobachtbare Handlung statt als allgemeine Stimmung. Formulierungen wie „Die Kamera fährt langsam näher heran“, „Der Stoff bewegt sich im Wind“ oder „Das Motiv dreht sich zum Objektiv“ geben der Generierung eine klarere Bewegung, die sie interpretieren kann.

Ja, wenn diese Entscheidungen für das Ergebnis wichtig sind. Eine einfache Kameraanweisung und eine Beschreibung der Beleuchtung können Bildausschnitt und Atmosphäre festlegen, ohne mit dem Hauptmotiv zu konkurrieren.

Ermittle, was im ersten Ergebnis fehlt: Klarheit des Motivs, Handlung, Kameraverhalten oder visueller Look. Überarbeite den Prompt jeweils mit einer gezielten Änderung, damit du erkennen kannst, welche Anpassung die Aufnahme verbessert hat.

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